Samstag, 29. Dezember 2018

Projekt Momo

Über Geheimprojekte kann ich ja immer erst im Nachhinein berichten.
Insbesondere für Projekte, die als Weihnachtsgeschenke dienen sollen.

Unsere besten Freunde haben in diesem Jahr ein neues Familienmitglied bekommen: Ein süßes Husky-Schäferhundmix-Mädchen namens Momo.

Natürlich wurden von dem Jungtier eine Vielzahl herzallerliebster Fotos gemacht, aus dem der Ehemann dieses hier als Vorlage für ein Portrait als Weihnachtsgeschenk für seine Frau ausgesucht hat:

Die Familie hat schon diverse andere Zeichnungen von mir, allerdings bisher alle in schwarz-weiß gehalten. Der schöne warme Hintergrund verführte aber dazu, das Portrait diesmal als farbige Pastellzeichnung anzulegen.

Ich habe einen hellbeigen Karton ausgewählt und  mit der Vorzeichnung begonnen. Erst mal mit dem Kopf beginnen (die Kartonfarben im Foto können durch verschiedene Kameras variieren, hier ist es eine Handy-Aufnahme mit Blitzlicht) ...

.. dann schon fast fertig...
... und nach Kundenwunsch noch einmal etwas überarbeitet.



Montag, 24. Dezember 2018

Projekt Shiva *Update2

Als das Portrait schon fast fertig war, ...
... folgten noch einige kleine Anpassungen and den Pfoten. Dabei stellte sich heraus, dass ich eben als Nicht-Hunde-Kenner nicht so genau darauf achte, ob das alles ganz stimmig ist. Da bin ich kritischen Kunden dankbar, wenn sie mich darauf hinweisen.
Schließlich wurde auch am rechten Ohr des linken Hundes noch die Spitze angefügt, die wohl beim Laufen von der Bewegung nach hinten geklappt worden war, wodurch das Ohr etwas abgeschnitten wirkte.
Mit diesem Endresultat waren wir dann beide zufrieden. Da es ein Eigengeschenk war, wurde das Portrait dann erst nach den Weihnachtstagen übergeben.

Dienstag, 27. November 2018

Projekt Shiva *Update1

Nachdem der Karton ausgesucht und die Positionierung der Hundefotos zueinander am PC arrangiert ist, geht es an die Vorzeichnung. Mit meiner Technik gelingt es, die zu zeichnenden Tiere im ersten Versuch passend mittig auf den Karton zu bekommen.
Da dieser dunkel ist, muss ein weißer Zeichenstift zum Vorzeichnen verwendet werden. Bleistift wäre kaum sichtbar, vor allem bei Lampenlicht.
Dann fange ich als Rechtshänder mit dem linken Objekt oben an. Die Augen werden allerdings gleich bei dem zweiten Hund mitgetönt.
Schließlich ist der linke Hund schon fast fertig, und es kann mit dem rechten oben begonnen werden.



Donnerstag, 15. November 2018

Projekt Shiva

Vielen Tierbesitzern fehlt ein gelungenes Foto ihres Tieres, das man für ein Portrait als Vorlage nehmen könnte. Man kann zwar heutzutage schon aus nicht perfekt belichteten Fotos durch Bearbeitung noch viel retten, aber je besser das Foto ist, umso besser ist auch das Portrait, weil einfach mehr Details erkennbar sind.

Eine Lösung für Tierbesitzer, die in meinem Wirkungskreis leben, ist es, wenn ich selbst die Fotos der Tiere mache, so wie in diesem Fall. Die Kundin hat mich mit ihrem Hund einfach im Reitstall besucht und wir sind ein paar Meter durch das herbstliche Erbschlö gegangen, bis wir schließlich eine schöne Blätterkulisse gefunden haben.

Hier zunächst mal eine Auswahl der dabei erstellten Fotos, die schon als Foto geeignet wären, formatfüllend ausgedruckt an der Wand zu hängen:





Weiteres zum Portrait im nächsten Post...

Dienstag, 6. November 2018

Projekt Don Classic

In dem Stall, in dem ich auch meine Pferde stehen habe, kümmert sich die Tochter einer meiner Kundinnen um ein älteres Dressurpferd. Ihr Mann wollte nun gerne dieses Pferd für seine Frau zeichnen lassen. Da ich ja fast jeden Tag meine Kamera dabei habe, nutzten wir einen unbeobachteten Moment, um Fotos von dem Wallach zu machen. Gemeinsam haben wir dieses Foto als Vorlage ausgesucht:
Als Untergrund wurde ein grauer Fotokarton im Format 50x70 cm gewählt. Da auch ein schwarzes Pferd nicht wirklich rein schwarz ist, wurde eine Pastellzeichnung gemacht, die auch die braunen Augen und die braunen Stellen um die Nüstern herum berücksichtigt.
Das Endergebnis wurde für gut befunden und bis einen Tag vor dem Geburtstag bei  mir gelagert, damit kein Verdacht geschöpft wurde. In der Zwischenzeit wurde ein passender Rahmen besorgt und dann das Portrait zum Geburtstag überreicht. Schön, wenn man hinterher hört, wie gut das Portrait gefallen hat.
Der Farbton bei diesem Foto ist zu warm geraten. In natura war es ein blaueres Grau, so wie auf dem mittleren Foto.



Sonntag, 2. September 2018

Projekt Esquibo *Update 5

Schon wieder zwei Jahre rum - ohne, dass ich was am Ölbild gemacht habe. Das ist inzwischen so trocken, dass es schwer ist, noch mal was zu ändern. Ich beschließe jetzt einfach, dass es fertig ist, und setze meine Signatur JH2018 in die linke untere Ecke.
Vorher habe ich versucht, mit einem dünnen Pinselchen die Barthaare zu malen - ein Ding der Unmöglichkeit! Kein Pinsel ist dünn genug und nimmt gleichzeitig genug Ölfarbe auf, um diese Haare zu malen! Ich gebe auf und überlege, die Haare einfach mit einem hellen Pastellstift auf den dunklen Untergrund zu zeichnen. Das geht ganz gut. Bin gespannt, ob die die Fixierung überleben...
So, nun ist es also "fertig". Werde es dann mal rahmen lassen und muss dann wohl die Schleifenparade von Gjacomo opfern, um es aufhängen zu können. Vielleicht kann ich mich dann endlich von dem Gedanken verabschieden, doch noch mal in das Turniergeschehen eingreifen zu können ;-)
P.S: Die weiße Signatur ist natürlich nur die, mit der ich meine Fotos kennzeichne. Die Portrait-Signatur ist schwarz in der linken unteren Ecke.

Montag, 2. Juli 2018

Projekt Poldi

Ein Projekt mit Hindernissen - aber dazu später mehr.

Wieder einmal war es ein ehemaliger Kunde, der mich kontaktierte, um eine Zeichnung vom nun aktuellen Hund für den Hochzeitstag (vermutlich den 25.!?) amfertigen zu lassen. Bis zum Termin war es noch lange hin (Anfang Juli), so dass ich mir richtig Zeit lassen konnte. Angesichts evtl. neuer Aufträge habe ich aber schnell angefangen.

Als Vorlage diente ein professionelles Foto von Aleksandra Kielreuter  / www.aleksandrakielreuter.de-  immer eine gute Voraussetzung für ein schönes Portrait.
Als das Portrait zu unserer beider Zufriedenheit gelungen war, habe ich es wie üblich in einen quadratischen stabilen Pappkarton gerollt verschickt.Als der Kunde sich eine Woche später meldete und fragte, wo das Bild bliebe, ahnte ich schon, dass da was schief gegeangen sein muss. Die Trackingnummer verriet, dass es eien Beschädigung gegeben habe und die Sendung zurück an den Absender ginge.
Es kam ein paar Tage später an. Eine Papprolle mit dem stark beschädigten Portrait - also noch einmal alles von vorne.

Die Post/DHL hat sich nichts davon annehmen wollen. Die Außenverpackung sei zu instabil und die Innenverpackung unzureichend federnd gewesen. In den Bedingungen stünde, dass man die Sendung so zu verpacken habe, dass sie unbeschädigt ankommt. Super, darauf  kann man sich ja jederzeit heraus reden, um keinen Schadenersatz leisten zu müssen.
Nun, daraus lernen wir, dass wir anstelle eines platzsparenden 15x15x60 cm Kartons nun einen nehmen, der im Außenmass mindestens doppelt so groß ist, also z.B. 30x30x70, um diesen um den schönen kleinen Karton herum genug polstern zu können.

Nur ungern zeichne ich ein Portrait von dem gleichen Foto zweimal - aber ich hatte nun mal keine andere Wahl. Hier nun das finale Endergebnis:
Im zweiten Versuch ist das Paket angekommen und wurde am 1.7. gerahmt der glücklichen Besitzerin geschenkt.