Vielen Tierbesitzern fehlt ein gelungenes Foto ihres Tieres, das man für ein Portrait als Vorlage nehmen könnte. Man kann zwar heutzutage schon aus nicht perfekt belichteten Fotos durch Bearbeitung noch viel retten, aber je besser das Foto ist, umso besser ist auch das Portrait, weil einfach mehr Details erkennbar sind.
Eine Lösung für Tierbesitzer, die in meinem Wirkungskreis leben, ist es, wenn ich selbst die Fotos der Tiere mache, so wie in diesem Fall. Die Kundin hat mich mit ihrem Hund einfach im Reitstall besucht und wir sind ein paar Meter durch das herbstliche Erbschlö gegangen, bis wir schließlich eine schöne Blätterkulisse gefunden haben.
Hier zunächst mal eine Auswahl der dabei erstellten Fotos, die schon als Foto geeignet wären, formatfüllend ausgedruckt an der Wand zu hängen:
Weiteres zum Portrait im nächsten Post...
Herzlich Willkommen zum Blog über meine Tierportraits, Teil 3 ab dem 19.08.2013. Ich möchte hier in lockerer Reihenfolge über die Fortschritte an verschiedenen Projekten berichten - das geht natürlich nur, wenn sie nicht geheim sind, also werde ich keine Namen nennen und alles anonymisieren. Klickt auf einen der Artikel, dann öffnet sich das Fenster neu mit der Möglichkeit zur Interaktion.
Donnerstag, 15. November 2018
Dienstag, 6. November 2018
Projekt Don Classic
In dem Stall, in dem ich auch meine Pferde stehen habe, kümmert sich die Tochter einer meiner Kundinnen um ein älteres Dressurpferd. Ihr Mann wollte nun gerne dieses Pferd für seine Frau zeichnen lassen. Da ich ja fast jeden Tag meine Kamera dabei habe, nutzten wir einen unbeobachteten Moment, um Fotos von dem Wallach zu machen. Gemeinsam haben wir dieses Foto als Vorlage ausgesucht:
Als Untergrund wurde ein grauer Fotokarton im Format 50x70 cm gewählt. Da auch ein schwarzes Pferd nicht wirklich rein schwarz ist, wurde eine Pastellzeichnung gemacht, die auch die braunen Augen und die braunen Stellen um die Nüstern herum berücksichtigt.
Das Endergebnis wurde für gut befunden und bis einen Tag vor dem Geburtstag bei mir gelagert, damit kein Verdacht geschöpft wurde. In der Zwischenzeit wurde ein passender Rahmen besorgt und dann das Portrait zum Geburtstag überreicht. Schön, wenn man hinterher hört, wie gut das Portrait gefallen hat.
Der Farbton bei diesem Foto ist zu warm geraten. In natura war es ein blaueres Grau, so wie auf dem mittleren Foto.
Als Untergrund wurde ein grauer Fotokarton im Format 50x70 cm gewählt. Da auch ein schwarzes Pferd nicht wirklich rein schwarz ist, wurde eine Pastellzeichnung gemacht, die auch die braunen Augen und die braunen Stellen um die Nüstern herum berücksichtigt.
Das Endergebnis wurde für gut befunden und bis einen Tag vor dem Geburtstag bei mir gelagert, damit kein Verdacht geschöpft wurde. In der Zwischenzeit wurde ein passender Rahmen besorgt und dann das Portrait zum Geburtstag überreicht. Schön, wenn man hinterher hört, wie gut das Portrait gefallen hat.
Der Farbton bei diesem Foto ist zu warm geraten. In natura war es ein blaueres Grau, so wie auf dem mittleren Foto.
Sonntag, 2. September 2018
Projekt Esquibo *Update 5
Schon wieder zwei Jahre rum - ohne, dass ich was am Ölbild gemacht habe. Das ist inzwischen so trocken, dass es schwer ist, noch mal was zu ändern. Ich beschließe jetzt einfach, dass es fertig ist, und setze meine Signatur JH2018 in die linke untere Ecke.
Vorher habe ich versucht, mit einem dünnen Pinselchen die Barthaare zu malen - ein Ding der Unmöglichkeit! Kein Pinsel ist dünn genug und nimmt gleichzeitig genug Ölfarbe auf, um diese Haare zu malen! Ich gebe auf und überlege, die Haare einfach mit einem hellen Pastellstift auf den dunklen Untergrund zu zeichnen. Das geht ganz gut. Bin gespannt, ob die die Fixierung überleben...
So, nun ist es also "fertig". Werde es dann mal rahmen lassen und muss dann wohl die Schleifenparade von Gjacomo opfern, um es aufhängen zu können. Vielleicht kann ich mich dann endlich von dem Gedanken verabschieden, doch noch mal in das Turniergeschehen eingreifen zu können ;-)
P.S: Die weiße Signatur ist natürlich nur die, mit der ich meine Fotos kennzeichne. Die Portrait-Signatur ist schwarz in der linken unteren Ecke.
Vorher habe ich versucht, mit einem dünnen Pinselchen die Barthaare zu malen - ein Ding der Unmöglichkeit! Kein Pinsel ist dünn genug und nimmt gleichzeitig genug Ölfarbe auf, um diese Haare zu malen! Ich gebe auf und überlege, die Haare einfach mit einem hellen Pastellstift auf den dunklen Untergrund zu zeichnen. Das geht ganz gut. Bin gespannt, ob die die Fixierung überleben...
So, nun ist es also "fertig". Werde es dann mal rahmen lassen und muss dann wohl die Schleifenparade von Gjacomo opfern, um es aufhängen zu können. Vielleicht kann ich mich dann endlich von dem Gedanken verabschieden, doch noch mal in das Turniergeschehen eingreifen zu können ;-)
P.S: Die weiße Signatur ist natürlich nur die, mit der ich meine Fotos kennzeichne. Die Portrait-Signatur ist schwarz in der linken unteren Ecke.
Montag, 2. Juli 2018
Projekt Poldi
Ein Projekt mit Hindernissen - aber dazu später mehr.
Wieder einmal war es ein ehemaliger Kunde, der mich kontaktierte, um eine Zeichnung vom nun aktuellen Hund für den Hochzeitstag (vermutlich den 25.!?) amfertigen zu lassen. Bis zum Termin war es noch lange hin (Anfang Juli), so dass ich mir richtig Zeit lassen konnte. Angesichts evtl. neuer Aufträge habe ich aber schnell angefangen.
Als Vorlage diente ein professionelles Foto von Aleksandra Kielreuter / www.aleksandrakielreuter.de- immer eine gute Voraussetzung für ein schönes Portrait.
Als das Portrait zu unserer beider Zufriedenheit gelungen war, habe ich es wie üblich in einen quadratischen stabilen Pappkarton gerollt verschickt.Als der Kunde sich eine Woche später meldete und fragte, wo das Bild bliebe, ahnte ich schon, dass da was schief gegeangen sein muss. Die Trackingnummer verriet, dass es eien Beschädigung gegeben habe und die Sendung zurück an den Absender ginge.
Es kam ein paar Tage später an. Eine Papprolle mit dem stark beschädigten Portrait - also noch einmal alles von vorne.
Die Post/DHL hat sich nichts davon annehmen wollen. Die Außenverpackung sei zu instabil und die Innenverpackung unzureichend federnd gewesen. In den Bedingungen stünde, dass man die Sendung so zu verpacken habe, dass sie unbeschädigt ankommt. Super, darauf kann man sich ja jederzeit heraus reden, um keinen Schadenersatz leisten zu müssen.
Nun, daraus lernen wir, dass wir anstelle eines platzsparenden 15x15x60 cm Kartons nun einen nehmen, der im Außenmass mindestens doppelt so groß ist, also z.B. 30x30x70, um diesen um den schönen kleinen Karton herum genug polstern zu können.
Nur ungern zeichne ich ein Portrait von dem gleichen Foto zweimal - aber ich hatte nun mal keine andere Wahl. Hier nun das finale Endergebnis:
Im zweiten Versuch ist das Paket angekommen und wurde am 1.7. gerahmt der glücklichen Besitzerin geschenkt.
Wieder einmal war es ein ehemaliger Kunde, der mich kontaktierte, um eine Zeichnung vom nun aktuellen Hund für den Hochzeitstag (vermutlich den 25.!?) amfertigen zu lassen. Bis zum Termin war es noch lange hin (Anfang Juli), so dass ich mir richtig Zeit lassen konnte. Angesichts evtl. neuer Aufträge habe ich aber schnell angefangen.
Als Vorlage diente ein professionelles Foto von Aleksandra Kielreuter / www.aleksandrakielreuter.de- immer eine gute Voraussetzung für ein schönes Portrait.
Als das Portrait zu unserer beider Zufriedenheit gelungen war, habe ich es wie üblich in einen quadratischen stabilen Pappkarton gerollt verschickt.Als der Kunde sich eine Woche später meldete und fragte, wo das Bild bliebe, ahnte ich schon, dass da was schief gegeangen sein muss. Die Trackingnummer verriet, dass es eien Beschädigung gegeben habe und die Sendung zurück an den Absender ginge.
Es kam ein paar Tage später an. Eine Papprolle mit dem stark beschädigten Portrait - also noch einmal alles von vorne.
Die Post/DHL hat sich nichts davon annehmen wollen. Die Außenverpackung sei zu instabil und die Innenverpackung unzureichend federnd gewesen. In den Bedingungen stünde, dass man die Sendung so zu verpacken habe, dass sie unbeschädigt ankommt. Super, darauf kann man sich ja jederzeit heraus reden, um keinen Schadenersatz leisten zu müssen.
Nun, daraus lernen wir, dass wir anstelle eines platzsparenden 15x15x60 cm Kartons nun einen nehmen, der im Außenmass mindestens doppelt so groß ist, also z.B. 30x30x70, um diesen um den schönen kleinen Karton herum genug polstern zu können.
Nur ungern zeichne ich ein Portrait von dem gleichen Foto zweimal - aber ich hatte nun mal keine andere Wahl. Hier nun das finale Endergebnis:
Im zweiten Versuch ist das Paket angekommen und wurde am 1.7. gerahmt der glücklichen Besitzerin geschenkt.
Freitag, 1. Juni 2018
Projekt Sue
Ein geheimes Projekt zur Silberhochzeit kam von einer Kundin, für deren Vater ich früher ein paar Pferde gezeichnet hatte, als er noch in Sudberg stand. Sie selbst hatte bereits zwei mal einen Kalender von mir gekauft (Island und Afrika).
Hier war neben dem Pferdekopf mit dem schönen blauen Auge auch noch ein Bein des Reiters mitzuzeichnen. Das habe ich ohne Aufschlag gemacht.
Nach der mißlichen Erfahrung mit dem angeblich unzureichend geschützt verpackten Portrait (s. Post Projekt Poldi) wurde dieses Portrait supersicher in einen viel größeren Karton umverpackt, der genug Polstermaterial zuließ. Es kam heil bei der Kundin an, die es dann mit einem schönen Rahmen versehen und am gemeinsamen Ehrentag ihrem Mann geschenkt hat.
Dieser war sehr begeistert - hat mich gefreut!
Hier war neben dem Pferdekopf mit dem schönen blauen Auge auch noch ein Bein des Reiters mitzuzeichnen. Das habe ich ohne Aufschlag gemacht.
Nach der mißlichen Erfahrung mit dem angeblich unzureichend geschützt verpackten Portrait (s. Post Projekt Poldi) wurde dieses Portrait supersicher in einen viel größeren Karton umverpackt, der genug Polstermaterial zuließ. Es kam heil bei der Kundin an, die es dann mit einem schönen Rahmen versehen und am gemeinsamen Ehrentag ihrem Mann geschenkt hat.
Dieser war sehr begeistert - hat mich gefreut!
Freitag, 2. Februar 2018
Projekt Lukas
Schon im November 2017 wurde ich gebeten, für Januar einen Auftrag vorzumerken. Es handelt sich um den Jack-Russel-Terrier einer Dressurlehrgangsleiterin, die Ende November in Sudberg unterrichtet hat. Unter einem Vorwand haben wir von Hund Lukas in einer Pause Fotos gemacht. Da es schon recht dämmerig war und es schnell gehen musste, sind die Fotos nicht ganz scharf geworden, aber ich konnte doch etwas verwenden.
Das ganze Portrait wurde noch einmal im Detail überarbeitet, insbesondere Schnauze und Bauchbereich noch einmal verbessert. Das Endergebnis hat dann sehr gut gefallen:
Da parallel auch noch der Auftrag zum Projekt Tatzi hereingekommen ist (s. Blogpost) musste ich im Januar nach Neujahr zweigleisig fahren. Die Vorzeichnung von Lukas habe ich erst mal fertig gemacht und auch die Augen und die Nase schon mal eingezeichnet.
Dann habe ich an dem anderen Projekt gearbeitet, weil dieses eine Deadline hatte, bis zu der es bei der Kundin sein musste (zum Geburtstag). Sobald es fast fertig war, habe ich mit Lukas weiter gemacht. Dieses Zwischenergebnis wurde zur Begutachtung an die Kundinnen geschickt:Das ganze Portrait wurde noch einmal im Detail überarbeitet, insbesondere Schnauze und Bauchbereich noch einmal verbessert. Das Endergebnis hat dann sehr gut gefallen:
Samstag, 27. Januar 2018
Projekt Tatzi
Im Januar erreichte mich die Anfrage einer Kundin, die ihrem Mann eine Zeichnung zum Geburtstag Ende Januar schenken wollte, das er früher einmal besessen hatte. Hier kam zum Tragen, dass es nur wenige Fotos gab. Das einzig verwendbare war auch nur in schwarz-weiß.
Eigentlich wollte die Kundin eine farbige Zeichnung, aber um wegen der Fellfarbe (war sie nun hellbraun, rotbraun oder dunkelbraun?) Probleme zu haben, empfahl ich ihr, das Portrait als schwarz-weiße Kohlezeichnung anfertigen zu lassen.
Um der Kundin anzuzeigen, dass ich mit dem Portrait begonnen hatte, habe ich ihr dies als erste Zwischeninfo geschickt (die Farbunterschiede in den Fotos resultieren aus Handyfotografie bei Lampenlicht).
Schließlich konnte ich ihr dieses Fast-Fertig-Foto schicken.
Im Anschluss daran habe ich noch einige Details überarbeitet. Dieses Endergebnis ging dann fristgerecht per Post an die Kundin heraus.
Ich hoffe, dies ist nun eine schöne Erinnerung an sein früheres Pferd für den Ehemann.
Eigentlich wollte die Kundin eine farbige Zeichnung, aber um wegen der Fellfarbe (war sie nun hellbraun, rotbraun oder dunkelbraun?) Probleme zu haben, empfahl ich ihr, das Portrait als schwarz-weiße Kohlezeichnung anfertigen zu lassen.
Um der Kundin anzuzeigen, dass ich mit dem Portrait begonnen hatte, habe ich ihr dies als erste Zwischeninfo geschickt (die Farbunterschiede in den Fotos resultieren aus Handyfotografie bei Lampenlicht).
Im Anschluss daran habe ich noch einige Details überarbeitet. Dieses Endergebnis ging dann fristgerecht per Post an die Kundin heraus.
Ich hoffe, dies ist nun eine schöne Erinnerung an sein früheres Pferd für den Ehemann.
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