Eines Tages lag die Hündin einer Stallfreundin superfotogen vor der Eingangstür zur Stallgasse, als ich gerade parkte. Schnell den Fotoapparat zur Hand genommen und spontan ein Fotoshooting gemacht, wovon dann eines besonders gut gefallen hat.
Da die Hündin schon sehr alt und krank ist, habe ich das Foto der Besitzerin gezeigt - mit dem Hintergedanken, dass man es für ein Portrait verwenden könnte - vielleicht sogar mit ihren beiden Pferden zusammen, von denen eines auch bereits in Rente ist. Sie fand das eine tolle Idee und wollte eigentlich ein Fotoshooting mit den Dreien machen lassen (so wie ich das für eine andere Stallkollegin gemacht hatte), was aber mit den drei Tieren sicher sehr schwierig geworden wäre.
Ich habe an einem der nächsten schönen Tage die beiden Pferde stattdessen auf dem Auslauf besucht und konnte dort recht schöne Fotos von den beiden Stuten machen. Während die Schimmelstute Rommée mich direkt aufmerksam ansah...
... schaute mich Farah zunächst nur mit gesenktem Kopf sehr unfotogen an - bis sie dann schließlich doch noch irgendwas in der Ferne entdeckte, das ihre Aufmerksamkeit erregte - so gelang mir von ihr ein besonders schönes Foto.
Daraus habe ich dann am Rechner dieses Arrangement gezaubert (die weißen Stellen in den Motiven rühren vom transparent stellen der Farbe Schwarz her).
Wir hatten überlegt noch ein anderes Foto von Rommée zu machen, aber es hat sich dann irgendwie nicht mehr ergeben. Ebenso war die Entscheidung zu treffen, ob die Zeichnung rein schwarz-weiß sein sollte oder doch mit der farbigen Farah dabei. Schließlich entschied sich die Besitzerin für die farbige Variante.
Nun hatte ich also die Aufgabe, einen Schimmel auf einem altweißen Karton zu zeichnen. Erstaunlich, wie sich tatsächlich die weiße Pastellkreide noch mal gegen den altweißen Untergrund abhebt.
Mit schwarzen Kontrasten sah es dann so aus:
Danach kam Farah an die Reihe - über die Feiertage habe ich allerdings nicht viel gezeichnet ;-)
Schließlich kam Emma noch an die Reihe, fast das schwierigste Objekt, da hier der ganze Hund gezeichnet werden musste, was viele kleine Details bedeutet. So ist nun ein dreifaches Meisterwerk entstanden, das alle begeistert hat.
Herzlich Willkommen zum Blog über meine Tierportraits, Teil 3 ab dem 19.08.2013. Ich möchte hier in lockerer Reihenfolge über die Fortschritte an verschiedenen Projekten berichten - das geht natürlich nur, wenn sie nicht geheim sind, also werde ich keine Namen nennen und alles anonymisieren. Klickt auf einen der Artikel, dann öffnet sich das Fenster neu mit der Möglichkeit zur Interaktion.
Mittwoch, 15. Januar 2020
Projekt Sky
Manche Familien lassen so nach und nach ihre bisherigen oder gerade verstorbenen Tiere zeichnen.
Hier ging es um den jüngst verstorbenen Australian Shepherd Rüden Sky.
So viele Fotos auch vorhanden sind, eines zu finden, das sich gut zeichnen läßt ist dann doch nicht so einfach - vor allem, wenn man keine neuen mehr machen kann. Die Wahl fiel auf dieses Foto:
Als Weihnachtsgeschenk gedacht, war die Herstellung natürlich ganz geheim.
Über mehrere Zwischenstadien...
... war das dann das Endresultat:
Nachdem an Heiligabend die Geschenke verteilt waren, schrieb mir der Beschenkte unter meinen Post bei Facebook:
"Das ist der absolute Hammer! Du hast wieder ein wahres Kunstwerk vollbracht...🙏👍
Wir danken Dir so sehr!😘 Unser Sky wird einen besonderen Platz bekommen...in unseren Herzen sowieso...♥️😢 !"
Hier ging es um den jüngst verstorbenen Australian Shepherd Rüden Sky.
So viele Fotos auch vorhanden sind, eines zu finden, das sich gut zeichnen läßt ist dann doch nicht so einfach - vor allem, wenn man keine neuen mehr machen kann. Die Wahl fiel auf dieses Foto:
Als Weihnachtsgeschenk gedacht, war die Herstellung natürlich ganz geheim.
Über mehrere Zwischenstadien...
... war das dann das Endresultat:
Nachdem an Heiligabend die Geschenke verteilt waren, schrieb mir der Beschenkte unter meinen Post bei Facebook:
"Das ist der absolute Hammer! Du hast wieder ein wahres Kunstwerk vollbracht...🙏👍
Wir danken Dir so sehr!😘 Unser Sky wird einen besonderen Platz bekommen...in unseren Herzen sowieso...♥️😢 !"
Samstag, 14. Dezember 2019
Projekt Nora & Moritz
Im November kontaktierte mich ein Kunde aus Wülfrath. Nur, weil er das Portrait bei mir abholen kann, und das Dreierportrait für den Stall wohl keine Eile hat und nicht zwingend zum Fest fertig sein muss, konnte ich es noch dazwischen schieben. Zwei Hunde mit so viel Fell braucht auch seine Zeit.
Der Kunde hatte ein gut geeignetes Foto für die Zeichnung.Ich habe mich entschieden, die Hunde maximal bis zur Brust darzustellen.
Also ging es los, erst mit der Bleistiftvorzeichnung und dann - wie immer - von rechts oben nach links unten.
Hier ist es schon fast fertig, wird nun zum ersten Mal fixiert und dann folgen noch einige Details.
Das Endprodukt wurde ein paar Tage vor Weihnachten dem zufriedenen Kunden persönlich übergeben.
Seine Schwester hat sich sehr über das Portrait gefreut.
Der Kunde hatte ein gut geeignetes Foto für die Zeichnung.Ich habe mich entschieden, die Hunde maximal bis zur Brust darzustellen.
Also ging es los, erst mit der Bleistiftvorzeichnung und dann - wie immer - von rechts oben nach links unten.
Hier ist es schon fast fertig, wird nun zum ersten Mal fixiert und dann folgen noch einige Details.
Das Endprodukt wurde ein paar Tage vor Weihnachten dem zufriedenen Kunden persönlich übergeben.
Seine Schwester hat sich sehr über das Portrait gefreut.
Projekt Bella
Nachdem ich schon im Januar 2019 zum wiederholten Mal ein Portrait für diese Kundin gezeichnet hatte, sprach sie mich direkt im Anschluss auf eine Zeichnung des Ponys ihrer Tochter für Weihnachten 2019 an.
Wir konnten uns zunächst nicht auf ein Foto einigen und verblieben so, dass sie versuchen wollte, über den Sommer noch ein schönes Bild zu machen.
Letztendlich haben wir uns dann aber doch auf einen Ausschnitt eines älteren Fotos geeinigt, einfach weil das Pony darauf einen so netten Gesichtsausdruck hatte.
Der Ponykopf soll nun ohne Trense auf grauem Untergrund gezeichnet werden, so wie die anderen Portraits für diese Kundin auch. Allerdings wurde für den Ponykopf, im Gegensatz zu den Großpferdeportraits, nur der halb so große Karton gewählt.Erst mal die Umrisse in weiß und dann bei den Ohren beginnend die obere Kopfhälfte...
Nach dem ersten kompletten Ausfüllvorgang wurde zunächst mal fixiert, um dann die nächste Farbschicht aufbringen zu können. Das ist bei hellen Pastellkreiden auf dunklerem Untergrund immer die bessere Vorgehensweise.
Wir konnten uns zunächst nicht auf ein Foto einigen und verblieben so, dass sie versuchen wollte, über den Sommer noch ein schönes Bild zu machen.
Letztendlich haben wir uns dann aber doch auf einen Ausschnitt eines älteren Fotos geeinigt, einfach weil das Pony darauf einen so netten Gesichtsausdruck hatte.
Der Ponykopf soll nun ohne Trense auf grauem Untergrund gezeichnet werden, so wie die anderen Portraits für diese Kundin auch. Allerdings wurde für den Ponykopf, im Gegensatz zu den Großpferdeportraits, nur der halb so große Karton gewählt.Erst mal die Umrisse in weiß und dann bei den Ohren beginnend die obere Kopfhälfte...
Nach dem ersten kompletten Ausfüllvorgang wurde zunächst mal fixiert, um dann die nächste Farbschicht aufbringen zu können. Das ist bei hellen Pastellkreiden auf dunklerem Untergrund immer die bessere Vorgehensweise.
Die Kontraste wurden dann noch abgemildert, mehr Härchen eingezeichnet, alles leicht mit dem Pinsel verwischt - wo möglich, ohne zu viel Kreide abzutragen - und schließlich von der Kundin als Endresultat abgesegnet.
Samstag, 26. Oktober 2019
Projekt Joris
Seit ein paar Monaten steht auch Norweger Joris in Erbschlö und geht sogar mit meinen Pferden auf den Auslauf. Die Freundinnen der Besitzerin entschlossen sich recht kurzfristig, ihr ein Portrait des Ponys zum 18. Geburtstag zu schenken.
Es gab auch bereits ein professionelles Foto, das Verwendung finden sollte.
Am Rechner habe ich mit dem Pinsel eine Mähne gemalt, wie sie sein könnte. Das ist jetzt meine Vorlage.
Es gab auch bereits ein professionelles Foto, das Verwendung finden sollte.
Ein tolles Foto - nur die Mähne gefiel mir darauf gar nicht. Ich vermutete, dass Lara vermutlich eine Art Karolook in die Mähne geschnitten hat und sie vor und nach dem hellen Stück schwarz war, weswegen sie gegen den schwarzen Hintergrund total unterging.
Am Rechner habe ich mit dem Pinsel eine Mähne gemalt, wie sie sein könnte. Das ist jetzt meine Vorlage.
In dem Schreibwarenladen in Cronenberg habe ich dann keinen ganz dunkelbraunen Karton bekommen, es ist eher ein mittelbraun. Um aber keine weitere Zeit zu verlieren, habe ich nun entschieden, mit diesem Karton weiter zu machen. Auf dunklem Karton muss man die Vorzeichnung mit weißem Stift machen. Ich habe aus uralten Zeiten eine weißen Buntstift, der dazu super geeignet ist.
Dann geht es mit der gefakten Mähne los (ungewöhnlich, aber eben weit links oben), um dann mit den Ohren weiterzumachen. Den umfangreichen Schopf hebe ich mir für den nächsten Tag auf.
Sieht ja schon ganz nett aus. Nun also weiter...
Dieses Zwischenergebnis stimme ich kurz mit der Auftraggeberin ab. Dann finalisiere ich die erste Tönung insgesamt und fixiere diese schon mal, um direkt die zweite Schicht auftragen zu können, denn die Zeit drängt. Am Donnerstag folgte die finale Überarbeitung und wurde am Freitag zum Geburtstag geschenkt.Die Besitzerin war hin und weg, überrascht, gerührt und hat sich sehr gefreut.
Sieht ja schon ganz nett aus. Nun also weiter...
Dieses Zwischenergebnis stimme ich kurz mit der Auftraggeberin ab. Dann finalisiere ich die erste Tönung insgesamt und fixiere diese schon mal, um direkt die zweite Schicht auftragen zu können, denn die Zeit drängt. Am Donnerstag folgte die finale Überarbeitung und wurde am Freitag zum Geburtstag geschenkt.Die Besitzerin war hin und weg, überrascht, gerührt und hat sich sehr gefreut.
Mittwoch, 9. Oktober 2019
Projekt Emma & Whisky
Während meines Urlaubs kam die Email eines Herrn herein, der wohl der Sohn bzw. Enkel von zwei ehemaligen Kundinnen von mir ist. Man sieht, mein Kundenstamm setzt sich inzwischen schon über die Generationen fort ;-) !
Ich teilte mit, dass ich mich nach meinem Urlaub sofort melden würde. Es handelte sich um ein Portrait zweier Hunde, nachdem die Vorfahren Pferdeportraits von mir bekommen hatten.
Da das Portrait in schwarz-weiß gezeichnet werden soll, habe ich das Original-Foto direkt nach sw konvertiert und für meine Zeichnung entsprechend bearbeitet.
Als ich mit dem Portrait beginnen wollte musste ich feststellen, dass ich keinen weißen Fotokarton mehr hatte. Also hat sich wegen der Beschaffung der Beginn der Zeichnung noch etwas hingezogen.Ein erstes Vorabfoto wurde dem Kunden mit Proforma-Rechnung übersandt, damit die Überweisung schon einmal vorgenommen werden konnte. So ist dann sichergestellt, dass nicht wegen fehlenden Geldeingangs der Lieferzeitpunkt ggf. nicht eingehalten werden kann.
In diesem Fall bin ich von meiner Regel, immer ganz links mit der Zeichnung anzufangen, abgewichen, weil der Hund rechts so viel höher auf dem Foto angesiedelt war als der andere (merke bitte für alle Tierfotografen: NICHT VON OBEN FOTOGRAFIEREN! Um die beiden Hunde mehr auf eine Ebene zu bekommen, wäre es besser gewesen, sich hinzuhocken und dann das Foto zu machen).Also habe ich erst mit dem Kopf des rechten Hundes begonnen, um dann mit dem linken weiterzumachen. Mit den Köpfen halte ich mich immer am längsten auf, denn Augen und Gesicht sind ja das Besondere jeden Tieres.
Nun waren noch die Körper und Beine zu vervollständigen. Bevor es an die Detail-Ausarbeitung ging, sah das Portrait dann so aus:
Nach dem Hinzufügen der Details, vieler Haare und feinerer Schattierungen ist dies nun das Endresultat, das zum Verschenken übersandt wurde.
Ich teilte mit, dass ich mich nach meinem Urlaub sofort melden würde. Es handelte sich um ein Portrait zweier Hunde, nachdem die Vorfahren Pferdeportraits von mir bekommen hatten.
Da das Portrait in schwarz-weiß gezeichnet werden soll, habe ich das Original-Foto direkt nach sw konvertiert und für meine Zeichnung entsprechend bearbeitet.
Als ich mit dem Portrait beginnen wollte musste ich feststellen, dass ich keinen weißen Fotokarton mehr hatte. Also hat sich wegen der Beschaffung der Beginn der Zeichnung noch etwas hingezogen.Ein erstes Vorabfoto wurde dem Kunden mit Proforma-Rechnung übersandt, damit die Überweisung schon einmal vorgenommen werden konnte. So ist dann sichergestellt, dass nicht wegen fehlenden Geldeingangs der Lieferzeitpunkt ggf. nicht eingehalten werden kann.
In diesem Fall bin ich von meiner Regel, immer ganz links mit der Zeichnung anzufangen, abgewichen, weil der Hund rechts so viel höher auf dem Foto angesiedelt war als der andere (merke bitte für alle Tierfotografen: NICHT VON OBEN FOTOGRAFIEREN! Um die beiden Hunde mehr auf eine Ebene zu bekommen, wäre es besser gewesen, sich hinzuhocken und dann das Foto zu machen).Also habe ich erst mit dem Kopf des rechten Hundes begonnen, um dann mit dem linken weiterzumachen. Mit den Köpfen halte ich mich immer am längsten auf, denn Augen und Gesicht sind ja das Besondere jeden Tieres.
Nun waren noch die Körper und Beine zu vervollständigen. Bevor es an die Detail-Ausarbeitung ging, sah das Portrait dann so aus:
Nach dem Hinzufügen der Details, vieler Haare und feinerer Schattierungen ist dies nun das Endresultat, das zum Verschenken übersandt wurde.
Schön ist es dann immer, eine positive, begeisterte Rückmeldung zu bekommen und zu hören, dass das Portrait dann auch dem Beschenkten super gut gefallen hat!
Freitag, 16. August 2019
Projekt Latina
Wieder so ein Projekt, bei dem meine Kreativität schon gefragt ist, bevor ich auch nur einen Strich gezeichnet habe. Und zwar mein Können als Fotobearbeiter. Wie bekommt man Ohren und Nase an das Pferd?
Aber dieses Foto war von der Pose das schönste, also habe ich von einem weiteren Foto, auf dem Ohren und Nase drauf waren...
... kurzerhand die Nase und das eine Ohr ausgeschnitten, gespiegelt und im Ursprungsbild in Powerpoint an den übrigen Pferdekopf angedockt (früher hat man das tatsächlich aus Papier ausgeschnitten und zusammengeklebt...).
Dann fange ich wie immer erst mal mit oben links an und arbeite mich nach unten rechts vor...
... zunächst mal erst in einer vorsichtigen hellen Tönung. Es ist für mich grundsätzlich leichter, etwas nachzudunkeln, als von vornherein zu dunkle Stellen wieder aufzuhellen.
Das war dann auch der Wunsch der Kundin, dass das Pferd dunkler sein muss. Dabei gab ich jedoch zu bedenken, dass man die Lichter, die ggf. durch Sonneneinfall auf das Fell fallen, durchaus sichtbar sein dürfen.
So haben wir jetzt eine dunklere, kontrastreichere Fast-Fertig-Variante. Die hellen Linien am Hals und die hellen Stellen an den Lippen müssen nun noch etwas angeglichen werden.
Das Endprodukt hat der Kundin dann sehr gut gefallen, besser als die Fotos. Dazu ist anzumerken, dass die Originale schon von ihrer schieren Größe (50x70 cm) einen ganz anderen Eindruck machen und dann auch von der Farbbrillanz und dem Farbton her noch schöner sind.
Das Portrait wurde im September dem Eigentümer überreicht. Die Kundin schrieb danach folgenden Kommentar auf meiner Facebook-Seite:
"Vielen lieben Dank für das tolle Bild, so live und in Farbe noch um einiges besser auch wenn das schon fast gar nicht mehr möglich ist! Der Beschenkte hat sich sehr gefreut! Das wird sicherlich nicht das letzte Bild bleiben!"
Das freut einen dann doch sehr!
Aber dieses Foto war von der Pose das schönste, also habe ich von einem weiteren Foto, auf dem Ohren und Nase drauf waren...
... kurzerhand die Nase und das eine Ohr ausgeschnitten, gespiegelt und im Ursprungsbild in Powerpoint an den übrigen Pferdekopf angedockt (früher hat man das tatsächlich aus Papier ausgeschnitten und zusammengeklebt...).
Dann fange ich wie immer erst mal mit oben links an und arbeite mich nach unten rechts vor...
... zunächst mal erst in einer vorsichtigen hellen Tönung. Es ist für mich grundsätzlich leichter, etwas nachzudunkeln, als von vornherein zu dunkle Stellen wieder aufzuhellen.
Das war dann auch der Wunsch der Kundin, dass das Pferd dunkler sein muss. Dabei gab ich jedoch zu bedenken, dass man die Lichter, die ggf. durch Sonneneinfall auf das Fell fallen, durchaus sichtbar sein dürfen.
So haben wir jetzt eine dunklere, kontrastreichere Fast-Fertig-Variante. Die hellen Linien am Hals und die hellen Stellen an den Lippen müssen nun noch etwas angeglichen werden.
Das Endprodukt hat der Kundin dann sehr gut gefallen, besser als die Fotos. Dazu ist anzumerken, dass die Originale schon von ihrer schieren Größe (50x70 cm) einen ganz anderen Eindruck machen und dann auch von der Farbbrillanz und dem Farbton her noch schöner sind.
Das Portrait wurde im September dem Eigentümer überreicht. Die Kundin schrieb danach folgenden Kommentar auf meiner Facebook-Seite:
"Vielen lieben Dank für das tolle Bild, so live und in Farbe noch um einiges besser auch wenn das schon fast gar nicht mehr möglich ist! Der Beschenkte hat sich sehr gefreut! Das wird sicherlich nicht das letzte Bild bleiben!"
Das freut einen dann doch sehr!
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