Donnerstag, 20. Mai 2021

Projekt Floh & Ricola - abgesagt

Vor Weihnachten 2020 bekam ich noch eine Anfrage für ein Doppelportrait zweier Pferde, Schimmelstute Floh und brauner Stute Ricola. Leider gab es von Ricola zunächst nur ein Foto, auf der das Auge geschlossen war und die Zunge heraus hing. Trotzdem fertigte ich schon mal ein Arrangement an, damit ich dann im Januar direkt mit dem Portrait hätte anfangen können.

Trotz mehrfacher Nachfragen bei der Kundin war aber leider kein anderes Foto zu bekommen und schließlich habe ich sie vor die Wahl gestellt, es entweder so auszuführen oder es ganz zu lassen. Auch darauf kam keine Reaktion mehr und so wurde dieses Projekt eingestellt.

Manchmal ist es besser, ein Portrait nicht zu zeichnen, wenn man sich nicht wohl dabei fühlt.


Montag, 25. Januar 2021

Projekt Diego

Noch vor Weihnachten 2020 meldete sich eine ehemalige Kundin bei mir und fragte, bis wann ich ein neues Portrait anfertigen könnte. Sie war mit Mitte Januar 2021 einverstanden und schickte mir zwei analoge Fotos, aus denen das Portrait zusammengesetzt werden sollte: der Kopf und die Rute vom einen Foto...

 
... und der Körper vom anderen Foto. 

So sieht die Vorlage nach dem Zusammensetzen dann aus:


Das erste Zwischenergebnis fand bei der Kundin schon großen Anklang.

Meinem Vorschlag, das Portrait genauso wie das von der ersten Dogge, das ich für die Kundin gezeichnet hatte, leicht im Hintergrund einzutönen und etwas Gras um die Füße herum zu  zeichnen, wurde gerne angenommen.

So ist es nun fertig und geht an die zufriedenen Besitzer.



Montag, 28. Dezember 2020

Projekt Athene

Kurz vor Weihnachten erreichte  mich die Anfrage des Schwiegersohns einer Reitkollegin, ob ich das neue Pferd seiner Frau zeichnen könne. Da ich sonst nichts zu tun hatte, konnte ich den Auftrag noch annehmen.  Es handelte sich um diese schicke schwarze Stute:

Das Portrait sollte am besten zu dem ersten Portrait passen, das ich bereits für die junge Frau von deren Pflegepferd gezeichnet hatte - und das ebenfalls schwarz war. Also suchte ich den gleichen hellgrauen Fotokarton aus und begann mit der Vorzeichnung. Im Anschluss habe ich dann, an den Ohren beginnend, mit schwarzen Pan Pastell die ersten Eintönungen vorgenommen. 

Dabei konnte ich nicht allzu weit nach unten vortönen, sondern musste dann mal erst die Ohren weiter gestalten, um dann weiter nach unten in der Zeichnung voran zu kommen.

Nach der Abstimmung des Fast-Fertig-Fotos ist das nun das Endergebnis.

Leider musste das andere Pferd, das Athene gegenüber an der Wand hängt, am Heiligabend eingeschläfert werden - so war die Übergabe leider etwas traurig, aber das Geschenk hat dann doch zur Stimmungsaufhellung beigetragen.


Sonntag, 22. November 2020

Projekt Nina & Peggy

Es gibt einige Kunden, die nach und nach alle ihre Tiere von mir zeichnen lassen. Ich freue mich immer sehr, wenn jemand seine Galerie mit Zeichnungen von mir vervollständigen läßt.

So auch hier, das Portrait von Nina und Peggy. Leider muss man manchmal mit nicht besonders guten Fotos vorlieb nehmen, was dann manchmal alle Fantasie von einem fordert.

Wie man sieht, ist das Fell am Kopf von Peggy wegen der Beleuchtung komplett ausgeweißt. Es wird also einige Fantasie erfordern, hier ein Fellchen zu zeichnen.

 
Wie immer geht es dann also links mit Nina los.

Hier kommen wieder die neuen Pan Pastels zum Einsatz. Ich bin schon jetzt ein Fan von diesen Farben, die dank der Schwämmchen so schön verwischt werden können. Dann geht es ans weitere Detaillieren mit viel Schwarz aber auch braunrot.

Dann kommt der restliche Körper dran, so dass die linke Bildhälfte schon mal fertig ist. Es geht dann gleich schon mit Peggy los. Auch hier töne ich mal erst leicht mit den Pan Pastels ein.

Als ich dann ein wenig vom Körper mit eingetönt habe, stelle ich fest, dass ich wohl doch die Beine/Pfoten mit andeuten muss, weil es sonst unnatürlich aussieht.

Dann habe ich dieses Foto an die Kundin geschickt, die damit sehr zufrieden war, obwohl ich bei Peggy die Haare noch nicht ganz ausgearbeitet hatte.

Einige Details habe ich  noch herausgearbeitet und dann ist dies hier das finale Endergebnis. Die Kundin war nach der Übergabe sehr zufrieden - was mich wiederum sehr freut.






Sonntag, 8. November 2020

Projekt Pelle & Elli

Unsere Haustiere sterben ja meist eher als wir selbst. Viele Besitzer möchten sich dann gerne etwas Besonderes gönnen, etwas anderes als ein Foto. Eine Zeichnung vom verstorbenen Tier von einem oder mehreren Lieblingsfotos ist eine schöne Erinnerung, die einen immer wieder erfreut, wenn sie dann an der Wand hängt. 

Ich hatte die Ehre, den kürzlich verstorbenen Pelle als Erinnerungsportrait zu zeichnen. Aus zwei Fotos habe ich dieses Arrangement gemacht, das dann als farbige Pastellzeichnung auf 50x70 cm großem weißem Fotokarton umgesetzt werden sollte.

Entgegen des Arrangements habe ich den einzelnen Pelle noch ein wenig mehr an Elli auf dem zweiten Foto herangerückt und zwar so, dass seine Brust dort beginnt, wo der Übergang von weiß zu braun in der Fellfarbe ist.
Die Vorzeichnung mit 3 Hunden war schon sehr aufwändig - aber da mit der Vorzeichnung schon der Grundstein für ein gelungenes Portrait gelegt wird, muss man darauf auch alle Zeit verwenden, die es eben braucht. Dann habe ich mit dem Kopf von Pelle angefangen.


Zum Tönen habe ich zum ersten mal die neuen Pan Pastells benutzt. Das ist eine interessante Erfahrung. Man kann ganz sanft tönen, aber durch Mehrfachauftrag auch dunklere Tönungen erreichen. Diese sind sehr sanft, da sie mit einem Schwämmchen aufgetragen und gleich verwischt werden.


Danach ging es mit Elli weiter. Auch hier habe ich die Pan Pastells benutzt. So kann man recht schnell den großflächigen Bereich eintönen (den Rücken).


Schließlich musste der Kopf von Pelle noch ein zweites Mal gezeichnet werden, diesmal frontal von vorne. Nachdem ich ein Fast-Fertig-Foto an die Auftraggeberin geschickt hatte, wurden noch zwei-drei kleine Korrekturen vorgenommen.


Das Portrait wird eine schöne Erinnerung an den jüngst verstorbenen Pelle sein.


 

Sonntag, 16. August 2020

Projekt Tala

Meine liebe Reitbeteiligung, Michi Fischer, hat leider im Februar 2020 das Reiten aufgegeben. Sie baut jetzt einen Hundewasch- und -pflegesalon inkl. Hundeschule auf und als Selbständige fehlt ihr dann leider die Zeit zum Reiten.
Die Geschäftsräume werden im privaten Wohnhaus eingerichtet und dort hängt wohl auch das Portrait ihres Hundes Rocky, das ihre Mutter einmal für sie malen ließ, an der Wand und wurde schon von vielen Kunden bewundert.
Ihre Partnerin wollte ihr nun auch ein Portrait von Tala, dem zweiten Hund in der Familie schenken.
Dafür hat Sonja mir das Foto geschickt, das auch für den Flyer des Geschäfts verwendet wurde:
Das Foto wurde in Richtung blau bearbeitet, um das blaue Auge besser hervor zu holen. Original sieht Tala eher so aus wie auf diesem Jugendfoto, also wesentlich bräunlicher:
Da ich mich erst nur schwer aufraffen konnte nach so langer Untätigkeit und über 30 Grad im Wohnzimmer, habe ich der Kundin dann wenigstens schon mal per Handy den Beweis geschickt, dass ich angefangen hatte. Ich hatte schon ein wenig braun-beige-Tönung aufgebracht, die Augen angefangen und mit den Ohren begonnen.
Als das Portrait fast fertig war, folgte das Ansichtsfoto.
Die Kundin wollte das blaue Auge noch deutlicher blau  haben, ich selbst fand, dass noch ein wenig mehr Braun-Beige hinein musste. So kam es dann zu diesem Endprodukt:
Das Portrait musste dann doch schneller fertig werden als zunächst gedacht - es wurde ein Geschenk zum Hochzeitstag! So ist es gleichzeitig ein Geschenk für die Beschenkte und auch für die Kundin! Wenn sich das nicht gelohnt hat ....
 
Ich gehe davon aus, dass dieses Portrait den Vorraum des "Pfotentreff Remscheid" zieren wird.

Dienstag, 30. Juni 2020

Projekt Nelli

Der Kunde, der schon seine Pferde und seine Hunde von mir zeichnen ließ, wollte nun auch seiner Schwester deren Hund gezeichnet schenken. Es handelt sich um die hübsche Nelli.
Nachdem Kopf und Oberkörper gezeichnet waren, habe ich das Foto davon zusammen mit dem Original zur ersten Ansicht geschickt.
Nachdem das Portrait fertig und überreicht war, wollte die Beschenkte dann doch noch die Augenpartie geändert haben. Natürlich bin ich dem Wunsch gefolgt, denn meine Kunden sollen ja 100 %tig zufrieden sein.
Mit der Änderung war die Familie dann vollauf einverstanden und glücklich.